Japan: Sony schließt Werk in Minokamo, streicht 2000 Stellen

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Im Rahmen eines Restrukturierungsplans kündigte der japanische Elektronikkonzern Sony an, das Minokamo-Werk in der Präfektur Gifu zu schließen. Betroffen von der Schließung sind weitere 2000 Angestellte.

Sonys aktueller Plan sieht vor, bis Ende März 2013 insgesamt 10000 Stellen abzubauen. Darunter bisher 1800 Stellen aus Sonys japanischem Chemiezweig, 2000 Stellen in Europa und wie am Freitag bekannt gegeben wurde, 2000 Stellen die durch die Schließung des Werks in Minokamo gestrichen werden.

Im Minokama-Werk werden bisher unter anderem Wechselobjektive für Kameras und Mobiltelefone hergestellt.


Wie Sony mitteilte werden circa die Hälfte der 2000 Angestellten aus der Gifu Präfektur Aufgaben in anderen Bereichen des Elektronikkonzerns übernehmen. Sony verspricht sich von dem geplanten Stellenabbau eine Ersparnis von 30 Milliarden Yen pro Jahr (etwa 290 Millionen Euro).

Sonys Aktie reagierte kaum auf die Ankündigung und blieb auf dem Vortagesstand von 983 Yen (etwa 9,50 Euro). Seit der Übernahme der Geschäftsleitung durch Kazuo Hirai im April 2012, fiel die Aktie um 42 Prozent.

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