In einer gemeinsamen Pressekonferenz teilte der japanische Telekommunikationskonzern Softbank heute mit, dass man 70% der Anteile am US-Mobilfunkanbieter Sprint übernehmen werde.
Der japanische Mobilfunk- und Medienkonzern Softbank wird insgesamt 12,1 Milliarden US-Dollar für existierende Anteile und weitere 8 Milliarden US-Dollar für neu ausgegebene Aktien zahlen. Der Einstieg von Softbank bringt dem us-amerikanischen Unternehmen eine dringend benötigte Finanzspritze.
So ist Sprint zwar der drittgrößte Mobilfunkbetreiber der USA, geriet aber beispielsweise nach dem Kauf des Unternehmens Nextel im Jahr 2005 in finanzielle Schieflage.
2008 musste Sprint so knapp 30 Milliarden US-Dollar der ursprünglichen Kaufsumme von 36 Milliarden US-Dollar abschreiben nachdem der Geschäftswert Nextels um 80% gesunken war. Die Sprint-Aktie reagierte auf die Übernahmeankündigung bisher verhalten und schloß nach der Pressekonferenz sogar leicht im Minus.
Dan Hesse, CEO von Sprint, bei der heutigen Pressekonferenz verlauten, dass die getätigten Großinvestitionen Sprint wieder auf Kurs bringen und 2014 für eine größere Marge sorgen würden.
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