Japans Industrieministerium untersucht Lagerung von Atommüll im Erdreich

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In Japan gibt es jeden Monat über 70 Erdbeben der Magnitude 4 oder höher. Trotzdem hat Japans Industrieministerium angekündigt Forschungsgelder für die unterirdische Entsorgung von Atommüll mit dem nächsten Etat zu beantragen.

Abklingbecken fuer verbrauchte Brennelemente-bnr


Wie japanische Nachrichten erfahren haben plant das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) die Forschungsgelder für eine Studie zur Lagerung von Atommüll im Erdreich für das Geschäftsjahr 2013 zu beantragen.

Die aktuelle Richtlinie sieht vor dass verbrauchte Brennelemente für die Wiederverwertung von Plutonium aufbereitet werden. Da die japanische Regierung diese Richtlinie wahrscheinlich – bekannt als “Kernbrennstoff-Kreislauf” – revidieren wird, erforscht das METI alternative Entsorgungsstrategien, darunter auch die unterirdische Lagerung von verbrauchtem Kernbrennstoffen.

Die japanische Regierung hat bisher drei Ansätze zum zukünftigen Anteil der Atomenergie an der Stromversorgung des ostasiatischen Nation erarbeitet. Vorgeschlagen wurden eine 0%, 15% und 20-25% Politik. In allen drei Fällen kommt eine unterirdische Lagerung der verbrauchten Brennelemente in Betracht.

Als Teil der Studie wird das METI unter anderem mit Schweden und Finnland über die Erfahrungen mit der unterirdischen Endlagerung austauschen.

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